Weinkühlschränke

Stromverbrauch Weinkühlschrank – Was verbraucht ein Weinkühlschrank?

Ein aktuelles Thema, welches die Regierung und insbesondere die Gesellschaft beschäftigt ist eine umweltfreundliche Lebensführung. Jedoch soll man trotzdessen nicht auf einen guten Tropfen Wein verzichten müssen. Die falsche Lagerung eines Weines kann schnell zu einer negativen Geschmacksveränderung führen.

In diesem Artikel wird erläutert, wie man sich an den Genuss des Weins erfreuen kann und dabei ein nachhaltiges Gewissen bezüglich der Stromkosten für einen Weinkühlschrank beibehalten kann.

Wieviel Strom verbraucht ein Weinkühlschrank?

Das EU-Label hat ein Verbrauchsetikett für die Energieeffizienz für Weinkühlschränke im Jahr 2011 eingeführt, welche in 10 Klassen unterteilt ist. Die Klassenunterteilung dient dem Zweck einen Vergleich für den Stromverbrauch der Weinkühlschränke aufzustellen. Dabei ist die energieeffizienteste Klasse A+++ und die schlechteste Klasse; G.

Wieviel Strom verbraucht nun ein regulärer Weinkühlschrank? Dies hängt natürlich von der Effizienzklasse ab, die mit Ihrem Weinkühlschrank kommt. Angenommen, Sie haben einen Weinkühlschrank mit der Effizienzklasse A++ für etwa 300 Weinflaschen gekauft. Laut Norm wäre bei einer regulären Nutzung ein Stromverbrauch von 118 kWh im Jahr angemessen (diese unterscheidet sich je nach Nutzung vom tatsächlichen Stromverbrauch).

Hingegen ist bei einem Kühlschrank der Effizienzklasse A ein Stromverbrauch von 168 kWh im Jahr zu erwarten. Dies könnte ein jährlichen Ersparnis von bis zu 20 Euro entsprechen. Scheint anfangs nicht viel zu sein, jedoch will man mit einem Weinkühlschrank langfristig investieren. So ist beim 10. Nutzungsjahr bereits eine Ersparnis von 200 Euro zu erwarten.

Detaillierte Informationen zu der Energieverbrauchskennzeichnung für Weinschränke kann man auf der EU-Verordnung des Umweltbundesamtes finden. Für Ihr ausgewähltes Modell finden Sie den spezifischen Stromverbrauch auf dem Energieetikett unter der Auflistung der Klassen.

Stromverbrauch Weinkühlschrank: Gibt es klimafreundliche Weinkühlschränke?

Aufgrund der EU-Verordnung für Weinkühlschränke ist die Unterteilung des Stromverbrauchs einheitlich. Somit wäre ein Erwerb von einem Weinkühlschrank mit hoher Effizienzklasse deutlich klimafreundlicher, allein durch den niedrigen Stromverbrauch.

Man kann dennoch einen weiteren Schritt für die Umwelt wagen, beim Kauf eines Weinkühlschranks. Denn bei dem Kühlprozess, werden meist sogenannte FKW und FCKW Kühlmittel genutzt. Diese sind bereits mehrere Jahrzehnte in Nutzung, haben jedoch einen umweltschädlichen Effekt, da diese chlor- und fluorhaltige Mittel enthalten und als Abgas in die Luft befördert wird.

Um den momentanen Zeitgeist zu folgen und dabei was für die Umwelt tun möchte, sollte man beim Erwerb eines Weinkühlschranks auf die Greenfreeze-Technik achten. Dies ist nämlich eine international anerkannte Technologie, welche auf die FKW-, und FCKW-Kühlmittel verzichtet.

Seit 1992 gab es die ersten Prototypen mit dieser Technologie und seither wurde diese weiterentwickelt und man hat inzwischen den Punkt erreicht, wo dies nicht nur technologisch anwendbar ist, sondern sogar technisch überlegen ist. Beispielsweise werden fast die Hälfte der in China produzierten Kühlschränke mit der Greenfreeze-Technologie gebaut und von der Bevölkerung genutzt.

Fazit

Ein Modell für Weinkühlschränke muss durch eine EU-Verordnung und wird dementsprechend bezüglich des Stromverbrauchs gekennzeichnet. Diese wird in Klassen unterteilt, wobei A+++ die energieeffizienteste Klasse ist und die Klasse G am energieineffizientesten.

Natürlich hängt der tatsächliche Stromverbrauch des Weinkühlschranks von der Nutzung ab, jedoch sollte dies nicht allzu stark von der Norm abweichen.
Um ein nachhaltiges Modell zu finden, ist es insbesondere wichtig, auf eine Greenfreeze Kennzeichnung zu achten. Diese Technologie verzichtet auf die sonst umweltschädlichen Kühlmittel und hat sich inzwischen als technologisch pragmatisch erwiesen.

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